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Epidemien
#1
Seth schrieb:Nun: In einem gewissen Sinne sind Epidemien die Erscheinungsform eines Massenselbstmords der Betroffenen. Biologische, soziologische und sogar wirtschaftliche Faktoren mögen dabei eine Rolle spielen, daß ganze Gruppen von Individuen aus verschiedenen Beweggründen zu einem bestimmten Zeitpunkt sterben wollen, in einer Weise jedoch, daß sich ihr individuelles Sterben zu einer generellen Aussage verdichtet. Auf einer bestimmten Ebene stellen solche Todesfälle eines Massensterbens einen Protest gegen die Zeit dar, in der sie stattfinden."
(Seth, Individuum und Massenschicksal, Si. 802, 25.4.1977)

Ich finde das einen sehr interessanten Gedanken. Gruppen von Individuen sehen keine andere Möglichkeit, die Bedingungen zu verändern, als sich der Krankheit anzuschließen. Stille Protestdemo, im ganz großen Stil.

Seth schrieb:Die Betroffenen haben jedoch auch ihre persönlichen Gründe. Diese Gründe variieren natürlich von einem Individuum zum anderen; alle Betroffenen jedoch »wünschen ihren Tod, um einer Absicht zu dienen«, die über persönliche Anliegen hinausreicht. Ein solches Massensterben hat also zum Teil den Zweck, die Überlebenden dahin zubringen, die Lebensbedingungen in Frage zu stellen, denn unbewußt weiß die Menschheit sehr wohl, daß es Gründe für ein solches Massensterben gibt, die jenseits der landläufigen Auffassungen liegen."
(Seth, Individuum und Massenschicksal, Si. 802, 25.4.1977)


Jeder einzelne trägt dazu bei, mit seinen ganz individuellen Ängsten, Überlegungen, Überzeugungen und Zielen. Und er verfolgt auch einen Zweck und ein Ziel damit. Die Frage ist: weiß das die Menschheit wirklich?

Seth schrieb:Es gab Zeiten und Zivilisationen, in denen die Not der Armen so furchtbar, so unerträglich war, daß die Pest ausbrach und diese die weitgehende Zerstörung der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Zustände zur Folge hatte. Die Pest raffte arm und reich gleichermaßen dahin, so daß die Besitzenden aus ihrer Selbstzufriedenheit aufgerüttelt und daran erinnert wurden, daß auch den Armen ein Mindestmaß an menschenwürdigem Leben und Wohlbefinden an Leib und Seele eingeräumt werden mußte, denn ihre Unzufriedenheit hatte drastische Folgen für jedermann. Ihr Sterben war ein einziger Protest."
(Seth, Individuum und Massenschicksal, Si. 802, 25.4.1977)


Sehr gut finde ich auch die Parallele zur Pest im Mittelalter. Zwar finden sich in den Medien derzeit hauptsächlich Parallelen zur "Spanischen Grippe" vor ca. hundert Jahren. Aber die Zustände im Mittelalter waren nach Historikern wohl ähnlich schlimm.

Seth schrieb:Für sich gesehen war jedes Todesopfer ein »Opfer« von Apathie, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, wodurch automatisch die Abwehrkräfte des Körpers verringert wurden. Doch derartige Gemütszustände verringern nicht nur die Widerstandskräfte, sie beschleunigen und verändern auch die chemischen Abläufe im Körper, beeinträchtigen deren Ausgewogenheit und bereiten den Boden für Krankheiten vor. Zahlreiche Viren, die ihrem Wesen nach todbringend sein können, tragen unter normalen Bedingungen zur Gesundheit des Körpers bei, indem sie gewissermaßen Seite an Seite mit anderen Viren existieren, wobei jedes auf seine Weise dazu beiträgt, das Gleichgewicht des Organismus aufrechtzuerhalten. Wenn jedoch infolge destruktiver Gemütszustände bestimmte Viren zu verstärkter Aktivität angeregt oder diese überproduziert werden, dann werden sie »tödlich«. Auf der Körperebene können sie in der für den jeweiligen Stamm charakteristischen Weise weitergegeben werden. So wuchern hinlänglich schwerwiegende individuelle seelische Probleme buchstäblich zu Seuchen aus, von denen ganze Teile der Gesellschaft erfaßt werden. (Lange Pause.)"
(Seth, Individuum und Massenschicksal, Si. 802, 25.4.1977)


Genialer Gedanke, hier sehe ich ganz klare Bezüge zur Psychosomatik.

Seth schrieb:Das Umfeld, in dem eine Epidemie ausbricht, gibt Aufschlüsse über die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umstände, die zum Ausbruch einer Seuche geführt haben. Oft geht derartigen Ausbrüchen ein fehlgeschlagener Versuch, die bestehenden politischen oder sozialen Verhältnisse zu ändern, voraus - das heißt, die Seuchen brechen aus, nachdem eine Protestbewegung geeinigter Massen gescheitert ist oder als aussichtslos empfunden wurde. In Kriegszeiten treten sie oft in Gruppen einer Bevölkerung auf, die den Krieg, in den ihr Land verwickelt ist, ablehnen. Am Anfang steht die psychische Ansteckung: Verzweiflung breitet sich rascher aus als eine Moskitoplage oder irgendein Krankheitserreger. Die seelische Verfassung aktiviert ein Virus, das eigentlich passiv ist. (Pause um 22.16 Uhr.) Verzweiflung mag zwar den Eindruck von Passivität erwecken, weil sie alles äußere Handeln als vergeblich empfindet - doch ihre Feuerbrände wüten im Innern, und eine Ansteckung solcher Art springt über von Bett zu Bett und von Herz zu Herz. Doch sie befällt nur diejenigen, die in der gleichen Verfassung sind; dessenungeachtet setzt sie so gewissermaßen eine Lawine in Gang, einen Prozeß der Beschleunigung, der im Verhalten ganzer Bevölkerungsgruppen zum Ausdruck kommen kann. Glaubt ihr nun, daß es nur ein einziges Leben gibt, dann müssen solche Konsequenzen natürlich als in höchstem Maße unheilvoll erscheinen; und nach euren Begriffen sind sie ja auch wirklich alles andere als erfreulich. Aber wiewohl jedes Opfer einer Epidemie seinen eigenen Tod stirbt, so wird doch dieser individuelle Tod Teil einer massiven gesellschaftlichen Protestbewegung. Das Leben der Hinterbliebenen nächsten Angehörigen erfährt eine tiefe Erschütterung; und je nach dem Ausmaß der Epidemie werden die verschiedensten Elemente des gesellschaftlichen Lebens ausgehöhlt, verändert, neu geordnet. Bisweilen werden infolge solcher Epidemien Regierungen gestürzt und Kriege verloren. Und es gibt da auch noch tiefere biologische Zusammenhänge mit dem innersten Herzen der Natur. Ihr seid biologische Geschöpfe. Euer stolzes menschliches Bewußtsein beruht auf der immensen »unbewußten« Unversehrtheit eures körperlichen Seins. So gesehen ist euer Bewußtsein ebenso natürlich wie euer Zeh. Demzufolge ist jedoch eure seelische Verfassung für die Unversehrtheit der Menschheit von ausschlaggebender Bedeutung. Verzweiflung und Apathie sind biologische »Feinde«. Soziale Gegebenheiten, politische Zustände, Wirtschaftsstrategien und selbst religiöse oder weltanschauliche Bezugssysteme, die derartige Seelenzustände nähren, fordern biologische Vergeltungsschläge heraus. Sie wirken wie Feuer auf eine Pflanze. Epidemien dienen also mehreren Zwecken. Sie sind ein Warnsignal, daß bestimmte Zustände nicht geduldet werden können. Auf biologischer Ebene herrscht ein Zustand der Empörung, der sich so lange Ausdruck verschafft, bis die Verhältnisse verändert werden."
(Seth, Individuum und Massenschicksal, Si. 802, 25.4.1977)


Hier wiederholt sich Seth aber dann doch zunehmend. Interessant lediglich noch der Gedanke, dass in politisch schwierigeren Umständen auch die Epidemie besser gedeihen müsste. Das wäre zu beobachten.

Seth schrieb:Geduldet euch einen Moment... In den Zeiten der Großen Pest, die England heimsuchte, gab es Menschen, die, obwohl befallen, nicht an ihr starben; und es gab auch solche, die von der Krankheit unberührt blieben und sich um die Kranken und Sterbenden kümmerten. Die Überlebenden nun, die in das Geschehen tätig miteinbezogen waren, sahen sich selbst in einem völlig anderen Licht als jene, die der Seuche zum Opfer fielen. Sie hielten sich von der Verzweiflung frei und erfuhren, aktiv handelnd, sich selbst als nützlich und nicht als o h n m ä c h t i g. Oft traten sie aus bis dahin wenig heldenhaften Lebenssituationen hervor und zeichneten sich durch große Tapferkeit aus. Die Furchtbarkeit des Geschehens machte sie, die vordem Unbeteiligte gewesen waren, zu Betroffenen. Der Anblick der Sterbenden vermittelte ihnen Einsichten in den Sinn des Lebens und weckte in ihnen neue politische, soziale und spirituelle Ideen, so daß, wie ihr sagen würdet, die Toten nicht umsonst gestorben sind. Epidemien zeigen infolge ihres öffentlichen Auftretens öffentliche Probleme auf - Probleme, die den einzelnen Menschen in gesellschaftlicher Hinsicht ebenso in eine seelische Katastrophe zu stürzen drohen, wie es durch ihre körperliche Manifestation in biologischer Hinsicht geschieht. (Pause.) Darin liegt auch der Grund für Ausmaß und Grenzen der verschiedenen Epidemien - weshalb sie den einen Landstrich verheeren und den anderen verschonen, warum ein Familienangehöriger stirbt und der andere überlebt; denn innerhalb sogar auch solchen Massengeschehens gestaltet doch immer der einzelne noch seine persönliche Wirklichkeit. (Pause um 22.42 Uhr.)"
(Seth, Individuum und Massenschicksal, Si. 802, 25.4.1977)


Vielleicht ist das Kerngedanke des Themas: das Gefühl der Ohnmacht zu bekämpfen. Etwas, das jeder für sich tun kann. Auch im stillen Gebet oder in Meditation verinnerlichen.

Die Diskussion ist eröffnet!
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#2
Grossartiges Zitat! :a020:

(30.03.2020, 12:10)Apis schrieb: Das Umfeld, in dem eine Epidemie ausbricht, gibt Aufschlüsse über die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umstände, die zum Ausbruch einer Seuche geführt haben. Oft geht derartigen Ausbrüchen ein fehlgeschlagener Versuch, die bestehenden politischen oder sozialen Verhältnisse zu ändern, voraus - das heißt, die Seuchen brechen aus, nachdem eine Protestbewegung geeinigter Massen gescheitert ist oder als aussichtslos empfunden wurde.

Erst die Finanzkrise, dann die Flüchtlingskrise. Beidem stand Europa machtlos gegenüber. Man wartete nach den Ereignissen der letzten Zeit förmlich auf den Knall der Veränderung. Und Corona lässt es knallen.

(30.03.2020, 12:10)Apis schrieb: Für sich gesehen war jedes Todesopfer ein »Opfer« von Apathie, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, wodurch automatisch die Abwehrkräfte des Körpers verringert wurden. Doch derartige Gemütszustände verringern nicht nur die Widerstandskräfte, sie beschleunigen und verändern auch die chemischen Abläufe im Körper, beeinträchtigen deren Ausgewogenheit und bereiten den Boden für Krankheiten vor.

Diese Tatsache ist mittlerweile durch die Neuroimmunologie sogar gestreng wissenschaftlich belegt. Angst tötet. Diese und nicht COVID-19 wird noch einige Todesopfer mehr fordern.
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#3
(30.03.2020, 12:57)Wimmel schrieb: Erst die Finanzkrise, dann die Flüchtlingskrise. Beidem stand Europa machtlos gegenüber. Man wartete nach den Ereignissen der letzten Zeit förmlich auf den Knall der Veränderung. Und Corona lässt es knallen.
Ja, es könnte passen, und dass das so gut passt, legt für viele Verschwörungstheorien nahe, dass es "gesteuert" wurde. Dabei ist es en masse selbstgeschaffen! :mrgreen:

(30.03.2020, 12:10)Apis schrieb: Für sich gesehen war jedes Todesopfer ein »Opfer« von Apathie, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, wodurch automatisch die Abwehrkräfte des Körpers verringert wurden. Doch derartige Gemütszustände verringern nicht nur die Widerstandskräfte, sie beschleunigen und verändern auch die chemischen Abläufe im Körper, beeinträchtigen deren Ausgewogenheit und bereiten den Boden für Krankheiten vor.

(30.03.2020, 12:57)Wimmel schrieb: Diese Tatsache ist mittlerweile durch die Neuroimmunologie sogar gestreng wissenschaftlich belegt. Angst tötet. Diese und nicht COVID-19 wird noch einige Todesopfer mehr fordern.
Ja, hab Ich auch schon gelesen ...wobei der Tod ja nicht uneingeladen kommt, so gesehen finde ich die Formulierung "Todesopfer...fordern" nicht recht passend :zwinker:
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#4
(31.03.2020, 09:58)Apis schrieb: Ja, es könnte passen, und dass das so gut passt, legt für viele Verschwörungstheorien nahe, dass es "gesteuert" wurde. Dabei ist es en masse selbstgeschaffen! :mrgreen:

Stimmt. Man könnte allenfalls mal darüber nachdenken, wer eigentlich von der momentanen Panikmache in Medien und Politik profitiert - und darüber, daß aufgrund der derzeitigen Einschränkungen möglichst wenig Menschen überhaupt die Möglichkeit haben, sich durch Ansteckung und einen leichten Krankheitsverlauf (wie er bei den meisten Corona-Patienten auftritt) zu immunisieren. Zumindest kommt es der Pharmalobby finanziell ganz gelegen, daß voraussichtlich nächstes Frühjahr, wenn die Brühe vermutlich erhältlich ist, dann wohl so ziemlich ganz Europa den Impfstoff braucht (bzw. glaubt, ihn zu brauchen)...
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#5
(31.03.2020, 18:23)Wimmel schrieb:
(31.03.2020, 09:58)Apis schrieb: Ja, es könnte passen, und dass das so gut passt, legt für viele Verschwörungstheorien nahe, dass es "gesteuert" wurde. Dabei ist es en masse selbstgeschaffen! :mrgreen:

Stimmt. Man könnte allenfalls mal darüber nachdenken, wer eigentlich von der momentanen Panikmache in Medien und Politik profitiert - und darüber, daß aufgrund der derzeitigen Einschränkungen möglichst wenig Menschen überhaupt die Möglichkeit haben, sich durch Ansteckung und einen leichten Krankheitsverlauf (wie er bei den meisten Corona-Patienten auftritt) zu immunisieren. Zumindest kommt es der Pharmalobby finanziell ganz gelegen, daß voraussichtlich nächstes Frühjahr, wenn die Brühe vermutlich erhältlich ist, dann wohl so ziemlich ganz Europa den Impfstoff braucht (bzw. glaubt, ihn zu brauchen)...

Kann sein. Aber darum geht es nicht, finde ich. Unter der Annahme, dass bei einem zu schnellen und zu starken Infektionsverlauf in der Bevölkerung durch Überforderung des Gesundheitssystems zu viele Menschen sterben würden, hat man sich politisch zuerst mal für die Menschenleben anstatt für die Wirtschaft entschieden. Das ist sozial, menschlich und lässt hoffen.

In der Natur (deren Teil auch wir sind) wäre es übrigens anders: kranke und schwache Bienen werden nicht ewig am Leben gehalten, sondern sogar ausgeschlossen, zum Wohle des gesamten Volkes. Aber diese Lösung finde ich unmenschlich.

Wen's interessiert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie
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#6
(02.04.2020, 07:52)Apis schrieb: Kann sein. Aber darum geht es nicht, finde ich. Unter der Annahme, dass bei einem zu schnellen und zu starken Infektionsverlauf in der Bevölkerung durch Überforderung des Gesundheitssystems zu viele Menschen sterben würden, hat man sich politisch zuerst mal für die Menschenleben anstatt für die Wirtschaft entschieden. Das ist sozial, menschlich und lässt hoffen.

Unter dem Aspekt betrachtet, daß es tatsächlich um soziale und nicht einmal mehr um finanzielle Aspekte geht, daß Corona möglicherweise zu einem neuen sozialen Miteinander führt bzw. führen wird - definitiv! Noch bin ich skeptisch.

Andererseits: die Tendenzen sind deutlich vorhanden, wie beispielsweise das Engagement zeigt, mit dem Firmen ihre Produktion auf Atemschutzgeräte und -masken umgestellt haben. Die bürokratischen Hürden, die im Angesicht von Corona fallengelassen werden. Das zunehmende ehrenamtliche Engagement der Menschen. Die Einsicht der meisten jüngeren Menschen, daß die momentanen Limitierungen ihres sozialen Lebens zuerst einmal dazu dienen, jene zu schützen, die nicht (mehr) so fit und stark sind - bzw. dies von sich glauben. Die Dankbarkeit, die plötzlich Pflegekräften entgegengebracht wird (bleibt zu hoffen, daß sich diese Dankbarkeit nach Corona auch in längst überfälligen höheren Gehältern widerspiegelt).

Die Menschheit könnte - nach dem Kontaktverbot :zwinker: - tatsächlich näher zusammenrücken. Bleibt zu hoffen, daß ihr die jetzige Zeit nachhaltig prägend im Gedächtnis verbleibt und nicht bald wieder im Alltagstrott vergessen ist.

Aber diese kleinen chinesischen Krabbler haben unsere Zivilisation schon jetzt gesellschaftlich und wirtschaftlich derart aus den Angeln gehoben (und uns letztlich alle ins selbe Boot verfrachtet, unabhängig davon, ob wir als Individuen anfällig für eine Ansteckung mit COVID-19 sind), daß eigentlich etwas im Bewusstsein der Menschheit haftenbleiben muss. Befinden wir uns am Beginn einer neuen Ära? Der Zeitpunkt wäre ideal. Oder um zuguterletzt doch optimistisch vorwärts zu blicken (was man als Seth-Leser immer tun sollte, Wimmelchen! :roll:): wann, wenn nicht jetzt? :a020:
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#7
Interessante News heute auf Strunz.com:

Zitat:Peter Daszak, Präsident der EcoHealth Alliance, New York City, vermutet bis zu 5000 weitere Coronavirusstämme in Fledermäusen. Fünftausend!

https://www.strunz.com/de/news/corona-co...t-neu.html

So wie es aussieht, wird unsere Zivilisation zukünftig lernen müssen, den eigenen Heilkräften mehr zu vertrauen als der chemischen Keule. Während die Menschheit zudem die Definition von Viren als zwangsläufig krankmachenden Keimen - nebst den auf diesem Irrtum basierenden Glaubenssätzen - besser schleunigst neu überdenken sollte.

Empfehlenswertes Buch zum Thema (rein medizinisch recherchiert, aber dennoch lesenswert): 'Die Hygiene Falle'.

https://www.amazon.de/Die-Hygienefalle-S...3850689468
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#8
Wenn dann in einigen Monaten ein Impfstoff gegen das aktuelle Coronavirus in ausreichender Menge einsatzbereit ist, werden wir wahrscheinlich unter Strafandrohung verpflichtet, uns impfen zu lassen. Dann wird uns diese Impfung vorgeschrieben, genau so, wie es bei der Masernimpfung geschehen ist. Aber - ich möchte nicht, dass irgend jemand Macht über mein körperliches Wohl ausübt. Ich weiß nicht, was ich dann machen soll.
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#9
Warten wirs ab ... vor Frühjahr 2021 soll es angeblich ohnehin keinen COVID-19-Impfstoff geben. Und bis dahin ist COVID-19 möglicherweise schon zu COVID-20 mutiert (und das Theater geht von vorne los?). :rolla:

Die Masern-Zwangsimpfung gilt im Moment (noch) lediglich für bestimmte Personengruppen.

https://www.gelbe-liste.de/nachrichten/m...maerz-2020

Update: Ich hätte nie gedacht, hier mal die 'Katholischen Nachrichten' zu zitieren (ach komm, zu Ostern!), aber:

http://www.kath.net/news/71098

Zitat:Der Befreiungstheologe Leonardo Boff (81) hat in einem Artikel für das brasilianische Magazin A Terra e Redonda das Coronavirus als „Vergeltung“ für die Misshandlungen der Erde durch den Menschen bezeichnet.

Boff beruft sich in Beitrag mit dem Titel „Die Ursprünge des Coronavirus“ auf den Mikrobiologen James Lovelock. Dieser hat die so genannte „Gaia-Hypothese“ aufgestellt, die behauptet, die ganze Erde sei ein lebendiger, selbstregulierender Superorganismus. Lovelock habe nicht ohne Grund im Jahr 2006 ein Buch mit dem Titel „The Revenge of Gaia“ (dt. „Die Rache der Gaia“) geschrieben, fährt Boff fort.

Er sei davon überzeugt, dass Krankheiten wie das Denguefieber, das Chikungunya-Fieber, das Zika-Virus, SARS, Ebola, Masern, das gegenwärtig grassierende Coronavirus und der weit verbreitete Verfall zwischenmenschlicher Beziehungen der durch tiefe Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit gekennzeichnet sei, eine „Vergeltung Gaias für die Beleidigungen“ sei, die wir ihr ohne Unterbrechung zufügen würden.

:Kopfkratz:

Ich würde allerdings nicht von 'Gaias Vergeltung' sprechen, sondern von Gaias Wachruf. Oder etwas direkter: Gaias Arschtritt! Denn auffallend ist es allemal: Die UN-Klimakonferenz 2019 dauerte vom 2. Dezember 2019 – 13. Dezember 2019. Der erste Corona-Fall wurde in China am 12. Dezember registriert...

https://www.vox.com/2020/1/27/21082354/c...-on-lancet

Zitat: The earliest case had symptoms just two weeks earlier, on December 12.

Und nun mal schauen, was sich die UN ausgerechnet als globales Ziel Nummer 12 vorgenommen hat: https://www.eda.admin.ch/agenda2030/de/h...orgen.html

Da könnte man so während des Eiersuchens schon mal verschwörungstheoretischen Gedanken nachhängen...
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#10
Sorry, dass ich dies erst jetzt lese.
Für mich ist Lady Gaya unbedingt ein lebender Organismus. Ich weiß nicht, ob das, was ich annehme, ein Gegensatz zur sethschen Theorie ist.
Für mich ist die Erde meine physische Mutter, die mich nährt und in gewisser Weise auch beschützt und die wir viele Jahre lang missachtet und misshandelt haben. Mutter Erde wehrt sich selbst, wenn es sein muss. Das ist auch meine Auffassung.
Ich glaube, dass die Bewusstseinseinheiten, die sich zu Lady Gaya zusammengesetzt haben, mit unseren Bewusstseinseinheiten eng verbunden sind. Wir alle zusammen, Lady Gaya mit ihrem Mineralienreich, der Pflanzenwelt, dem Tier- und Menschenreich und den feinstofflicheren Reichen bilden meiner Meinung nach eine Einheit, die gemeinsam physische Erfahrungen machen will.
Wenn eine Spezis sich unverhältnismäßig stark vermehrt und das Weiterexistieren von anderen Lebensformen behindert, muss ein Ausgleich geschaffen werden. Irgendeiner, ich weiß nicht mehr wer, hat die Menschheit als Krebsgeschwür bezeichnet. Ganz unrecht scheint er nicht zu haben, wenn man unser rücksichtsloses Verhalten allem Leben, v.a. dem nichtmenschlichen, gegenüber bedenkt.
Nur wenn wir akzeptieren und leben, dass wir gleichwertig mit den anderen Reichen leben und uns nicht arrogant über sie erheben, kann ein harmonischer Zustand auf der Erde Gesundheit Glück und Freude für alle bedeuten.

An eins glaube ich ganz fest: Dieses Coronavirus ist nicht so eine tödliche Gefahr für die Menschen, wie von vielen behauptet wird. Unsere Angst davor kann es zu einer Gefahr werden lassen. Aber die Tatsache, dass dieses Virus so eine angstvolle Massenreaktion auslöst und das Leben der Menschen ziemlich aus der Spur gebracht hat, beruht auf unserer kollektiven Manifestation, kreiert durch unsere Erwartungen, Wünsche, der allgemeinen Umbruchstimmung, dem Anzeichen von menschlichem Erwachen?
Ich habe mich schon vor Jahren bewusst eintschlossen, das kollektive Erwachen, die Bewusstseinserweiterung der Menschheit auf diesem Aspekt der Erde mit zu erleben und möchte mich gerne daran beteiligen. Ich glaube, dass so ein krasses Erleben von Massenereignissen nötig sind, um uns aufzurütteln. Deshalb ist für mich die Coronakrise ein Chance, eine Chance auf globale Verbesserungen, ein Leben miteinander und im Gleichklang mit der Natur, die uns gleichwertig ist, gegenseitige Respektierung, Mitgefühl, Empathie, Glücklichsein und Freude.
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#11
(25.04.2020, 12:11)Wolfsläuferin schrieb: An eins glaube ich ganz fest: Dieses Coronavirus ist nicht so eine tödliche Gefahr für die Menschen, wie von vielen behauptet wird. Unsere Angst davor kann es zu einer Gefahr werden lassen. Aber die Tatsache, dass dieses Virus so eine angstvolle Massenreaktion auslöst und das Leben der Menschen ziemlich aus der Spur gebracht hat, beruht auf unserer kollektiven Manifestation, kreiert durch unsere Erwartungen, Wünsche, der allgemeinen Umbruchstimmung, dem Anzeichen von menschlichem Erwachen?

Zumindest brodelt es in der Gesellschaft. Während der Regierung hierzulande die Kontrolle über die Corona-Beschränkungen so langsam vollends entgleitet (zunehmend hält es jedes Bundesland hinsichtlich der Lockerungen im Grunde genommen doch, wie es ihm in den Kram passt), laufen verstärkt Klagen gegen die bestehenden Einschränkungen. Zugleich wächst das Misstrauen in die Massenmedien.

Ich glaube schon, daß jene gesellschaftliche Unruhe (die es hinsichtlich Corona nicht mehr nur in Europa, sondern mittlerweile auch in den USA gibt) in irgendwas gipfelt. Leider sehe ich da draußen immer noch zu viele Schafe, die händeringend auf den Schäfer mit dem Medikament (die möglichen Nebenwirkungen des momentanen Pharma-Favoriten 'Remdesivir' sind noch gar nicht erforscht *), aber vor allem auf den Impfstoff hoffen - statt sich konsequent selbst zum Hirten des eigenen Schicksals aufzuschwingen.

Ich schätze, es wird nach Corona (noch) keinen großen gesellschaftlichen Umruch geben, obgleich die Chancen da waren. So hätte die Wirtschaft gerade jetzt im Sinne der Klimapolitik auf Nachhaltigkeit umschwenken und nochmal über Globalisierung nachdenken können. Offenbar wird - um es mit Vadim Zeland bzw. Transsurfing zu sagen - nun offenbar doch eine andere kollektive Erfahrung als das große globale Erwachen aus dem Variantenraum gewählt.

Was es meines Erachtens auf jeden Fall geben wird, ist ein Aufwachen einzelner. Umso besser, wenn diese Aufgewachten dann auch in entsprechenden Führungsetagen sitzen.

Ich hoffe, das derzeitige Medien-Brimbamborium kann Euch nach wie vor nicht beeindrucken. Man liest sich.

* https://www.rnd.de/gesundheit/remdesivir...XHUFU.html
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#12
Lassen wir uns doch nicht entmutigen. Wenn wir unser Ziel klar vor Augen sehen und andere Menschen mit unseren Vorstellungen inspirieren, haben wir die Chance auf Erfolg.
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#13
(12.05.2020, 17:22)Wimmel schrieb: Ich hoffe, das derzeitige Medien-Brimbamborium kann Euch nach wie vor nicht beeindrucken.

Was meinst Du denn für ein Medien-Brimborium? Was bimmeln sie denn? :mrgreen::groehl
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#14
Ich kann mich nicht mal mehr daran erinnern, wann Medien mich zuletzt beeindrucken konnten :mrgreen:
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#15
Was Seth dazu schreibt:
"Das Umfeld, in dem eine Epidemie ausbricht, gibt Aufschlüsse über die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umstände, die zum Ausbruch einer Seuche geführt haben. Oft geht derartigen Ausbrüchen ein fehlgeschlagener Versuch, die bestehenden politischen oder sozialen Verhältnisse zu ändern, voraus - das heißt, die Seuchen brechen aus, nachdem eine Protestbewegung geeinigter Massen gescheitert ist oder als aussichtslos empfunden wurde. In Kriegszeiten treten sie oft in Gruppen einer Bevölkerung auf, die den Krieg, in den ihr Land verwickelt ist, ablehnen. Am Anfang steht die psychische Ansteckung: Verzweiflung breitet sich rascher aus als eine Moskitoplage oder irgendein Krankheitserreger. Die seelische Verfassung aktiviert ein Virus, das eigentlich passiv ist. (Pause um 22.16 Uhr.) Verzweiflung mag zwar den Eindruck von Passivität erwecken, weil sie alles äußere Handeln als vergeblich empfindet - doch ihre Feuerbrände wüten im Innern, und eine Ansteckung solcher Art springt über von Bett zu Bett und von Herz zu Herz. Doch sie befällt nur diejenigen, die in der gleichen Verfassung sind; dessenungeachtet setzt sie so gewissermaßen eine Lawine in Gang, einen Prozeß der Beschleunigung, der im Verhalten ganzer Bevölkerungsgruppen zum Ausdruck kommen kann. Glaubt ihr nun, daß es nur ein einziges Leben gibt, dann müssen solche Konsequenzen natürlich als in höchstem Maße unheilvoll erscheinen; und nach euren Begriffen sind sie ja auch wirklich alles andere als erfreulich. Aber wiewohl jedes Opfer einer Epidemie seinen eigenen Tod stirbt, so wird doch dieser individuelle Tod Teil einer massiven gesellschaftlichen Protestbewegung. Das Leben der Hinterbliebenen nächsten Angehörigen erfährt eine tiefe Erschütterung; und je nach dem Ausmaß der Epidemie werden die verschiedensten Elemente des gesellschaftlichen Lebens ausgehöhlt, verändert, neu geordnet. Bisweilen werden infolge solcher Epidemien Regierungen gestürzt und Kriege verloren. Und es gibt da auch noch tiefere biologische Zusammenhänge mit dem innersten Herzen der Natur. Ihr seid biologische Geschöpfe. Euer stolzes menschliches Bewußtsein beruht auf der immensen »unbewußten« Unversehrtheit eures körperlichen Seins. So gesehen ist euer Bewußtsein ebenso natürlich wie euer Zeh. Demzufolge ist jedoch eure seelische Verfassung für die Unversehrtheit der Menschheit von ausschlaggebender Bedeutung. Verzweiflung und Apathie sind biologische »Feinde«. Soziale Gegebenheiten, politische Zustände, Wirtschaftsstrategien und selbst religiöse oder weltanschauliche Bezugssysteme, die derartige Seelenzustände nähren, fordern biologische Vergeltungsschläge heraus. Sie wirken wie Feuer auf eine Pflanze. Epidemien dienen also mehreren Zwecken. Sie sind ein Warnsignal, daß bestimmte Zustände nicht geduldet werden können. Auf biologischer Ebene herrscht ein Zustand der Empörung, der sich so lange Ausdruck verschafft, bis die Verhältnisse verändert werden."
(Seth, Individuum und Massenschicksal, Si. 802, 25.4.1977)


Und was wir in den Medien derzeit finden:
"Der Medizinsoziologe Nico Dragano von der Universität Düsseldorf hat im ersten Halbjahr 2020 die Daten von knapp 1,3 Millionen AOK-Versicherten ausgewertet und festgestellt, dass Bezieher von Hartz-IV fast doppelt so oft wegen Corona ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten wie Erwerbstätige."

"Viel wichtiger als die Ausbreitung von Mutanten zu stoppen, ist es, die Menschen in den sozial benachteiligten Gegenden besser zu schützen." Man sehe in vielen Ländern, dass vor allem Menschen, die in Fabriken arbeiten, als Essensauslieferer, in Supermärkten oder als Reinigungskräfte überdurchschnittlich gefährdet seien.

Auch lägen in Großbritannien mehr Menschen mit nicht typisch britischen Nachnamen auf den Intensivstationen. "Aber das Risiko liegt natürlich nicht im ethnischen Hintergrund, sondern an den Lebens- und Arbeitsbedingungen", sagt Cevik mit Blick auf die vom staatlichen britischen Gesundheitsdienst erhobenen Daten. "Menschen aus ethnischen Minderheiten arbeiten häufiger in schlecht bezahlten Jobs und leben in beengten Haushalten."

Das ist auch in Deutschland so: Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten überdurchschnittlich häufig in schlecht bezahlten, aber als systemrelevant geltenden Jobs, die oft nicht im Home-Office möglich sind - etwa in der Pflege, Reinigung oder Post. Laut Zahlen des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung machen sie in diesem Sektor 35,5 Prozent aus, deutlich mehr als ihr Anteil am Arbeitsmarkt von 22,9 Prozent.
Mehr Migrantinnen und Migranten auf Intensivstationen?

Ob in Deutschland mehr Menschen mit Migrationshintergrund auf den Intensivstationen liegen, ist allerdings unbekannt. Auch das wissen die Landesgesundheitsministerien nicht, und die Krankenhäuser selbst führen dazu keine Statistik, wie eine Umfrage von NDR, WDR und SZ unter den mehr als 30 Unikliniken ergab. Die "Bild"-Zeitung zitierte dazu RKI-Präsident Lothar Wieler aus einem nicht-öffentlichen Gespräch. Dabei soll er gesagt haben, dass Muslime einen Anteil von 4,8 Prozent an der Bevölkerung hätten, auf den Intensivstationen betrage ihr Anteil aber 50 Prozent."

Quelle:
https://www.tagesschau.de/investigativ/p...obal-de-DE
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"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#16
Ich habe kürzlich gehört, dass eine deutsche Zeitung berichtet hätte, dass in Deutschland ca. 90 % Intensivkranker Migrationshintergrund hätten.
Leider habe ich keine näheren Angaben.
Aber - heute musste sich meine Tochter entscheiden, ob sie sich impfen lassen will. Sie gehört zu einer Gruppe von Menschen, die aus beruflichen Gründen stark gefährdet ist. Und, sie hat sich gegen die Impfung entschieden. Ich empfinde ihre Entscheidung als sehr mutig und konsequent.
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#17
(10.03.2021, 19:37)Wolfsläuferin schrieb: Ich empfinde ihre Entscheidung als sehr mutig und konsequent.

Kommt darauf an...

Es ist zum einen fatal, sich nicht impfen zu lassen, wenn man von der Gefährlichkeit des Corona-Virus für sich selbst überzeugt ist - aber gleichzeitig die derzeitigen Impfstoffe als zumindest vergleichsweise harmlos anerkennt. Wie es auch generell blanker Unsinn ist, nicht zum Schulmediziner zu gehen, wenn noch Vertrauen in die Wirksamkeit der Schulmedizin besteht. Was sicherlich nicht zwingend bedeutet, gleich alles unbedacht hinzunehmen und umzusetzen, was aus der Richtung vermittelt wird.

Zum anderen sollte sich jeder für sich die Frage stellen und beantworten: Wie sieht es mit der Verantwortung für Familie, Freunde, das direkte berufliche Umfeld aus? Kann ich für mich vertreten, mich zwar symptomfrei, aber immer noch potenziell ansteckend in diesem Bereich zu bewegen? Denn Du kannst einen Virus mittels Deiner Beliefs nur für Dich selbst 'entschärfen'. Bei anderen wirkt Corona gemäß deren Glaubenssätzen.

Jeder ist selbst für sein Schicksal verantwortlich? Das ist wahr. Und im Normalfall wäre meine Devise somit: Ziehe Dein Ding durch und kümmere Dich nicht um die Welt da draussen. Aber wie weit weg ist bei einer Pandemie 'da draussen'? Wie konsequent gedenkst Du Dich hinsichtlich der Menschen zu verhalten, mit denen Du gerne Deine derzeitige Inkarnation teilst und die Du schmerzlich vermissen würdest, wenn Sie nicht mehr da wären? Unabhängig davon, ob Du lediglich so egoistisch bist, jemand unbedingt bei Dir behalten zu wollen oder Dich ernsthaft um Deines Nächsten Gesundheit sorgst.
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#18
(12.03.2021, 15:34)Wimmel schrieb:
(10.03.2021, 19:37)Wolfsläuferin schrieb: Ich empfinde ihre Entscheidung als sehr mutig und konsequent.

Kommt darauf an...

Es ist zum einen fatal, sich nicht impfen zu lassen, wenn man von der Gefährlichkeit des Corona-Virus für sich selbst überzeugt ist - aber gleichzeitig die derzeitigen Impfstoffe als zumindest vergleichsweise harmlos anerkennt. Wie es auch generell blanker Unsinn ist, nicht zum Schulmediziner zu gehen, wenn noch Vertrauen in die Wirksamkeit der Schulmedizin besteht. Was sicherlich nicht zwingend bedeutet, gleich alles unbedacht hinzunehmen und umzusetzen, was aus der Richtung vermittelt wird.

Zum anderen sollte sich jeder für sich die Frage stellen und beantworten: Wie sieht es mit der Verantwortung für Familie, Freunde, das direkte berufliche Umfeld aus? Kann ich für mich vertreten, mich zwar symptomfrei, aber immer noch potenziell ansteckend in diesem Bereich zu bewegen? Denn Du kannst einen Virus mittels Deiner Beliefs nur für Dich selbst 'entschärfen'. Bei anderen wirkt Corona gemäß deren Glaubenssätzen.

Jeder ist selbst für sein Schicksal verantwortlich? Das ist wahr. Und im Normalfall wäre meine Devise somit: Ziehe Dein Ding durch und kümmere Dich nicht um die Welt da draussen. Aber wie weit weg ist bei einer Pandemie 'da draussen'? Wie konsequent gedenkst Du Dich hinsichtlich der Menschen zu verhalten, mit denen Du gerne Deine derzeitige Inkarnation teilst und die Du schmerzlich vermissen würdest, wenn Sie nicht mehr da wären? Unabhängig davon, ob Du lediglich so egoistisch bist, jemand unbedingt bei Dir behalten zu wollen oder Dich ernsthaft um Deines Nächsten Gesundheit sorgst.


Unterm Strich bedeuten diese Gedanken, dass man verpflichtet wäre, andere Menschen vor ihrem eigenen Glauben zu schützen. Das kann es ja wohl nicht sein.

Und sich "ernsthaft um Deines Nächsten Gesundheit zu sorgen" ist auch nicht grad eine Empfehlung, die Seth unterschreiben würde.


Da halte ich es lieber mit der Empfehlung, die du Annette im anderen Thread hast zukommen lassen:

Wimmel schrieb:Machen wirs kurz: Pfeife aufs globale Erwachen. Verändere Dich und Du veränderst Deine Welt. Mehr ist nie zu tun.

LGT
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#19
(13.03.2021, 08:14)Tash schrieb: Unterm Strich bedeuten diese Gedanken, dass man verpflichtet wäre, andere Menschen vor ihrem eigenen Glauben zu schützen. Das kann es ja wohl nicht sein.

Oh, das kann es sehr wohl sein. Bedeutet nämlich, daß ich - offenbar im Gegensatz zu Dir - zum Bleistift nicht tatenlos dulden würde, wenn ein weibliches Familienmitglied oder eine gute Freundin vor meinen Augen von einem Gestörten ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt würde. Obwohl sie diese Situation durch ihre Glaubenssätze mit verursacht hätte.

Wenn man es genau nimmt (und ohne daß sich der betreffende Personenkreis dessen bewusst ist) tun z.B. Polizisten, Anwälte, Ärzte, Psychologen, Rettungssanitäter, Feuerwehrkräfte, Katastrophenhelfer den lieben langen Tag nichts anderes, als Leute vor ihren Glaubenssätzen zu beschützen bzw. zu versuchen, durch destruktive Glaubenssätze angerichtete Schäden wieder zu kitten. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. :zwinker:

Um aber beim eigentlichen Thema zu bleiben, damit nicht wieder geschoben werden muss: Auch würde ich mein direktes Umfeld nicht ins offene Messer laufen lassen, indem ich - putzmunter aber immer noch als Virenschleuder fungierend - durch mein familiäres Umfeld aerosoliere.

(13.03.2021, 08:14)Tash schrieb: Da halte ich es lieber mit der Empfehlung, die du Annette im anderen Thread hast zukommen lassen:

Wimmel schrieb:Machen wirs kurz: Pfeife aufs globale Erwachen. Verändere Dich und Du veränderst Deine Welt. Mehr ist nie zu tun.

'Drauf pfeifen' gilt für alles, was außerhalb des direkten Umfelds meiner Wahrscheinlichkeit stattfindet. Also dem, was mich und meinen 'inneren Kreis' nicht direkt tangiert.

By the way, da die AstraZeneca-Impfung vor ca. einer Stunde bei uns in Deutschland jäh gestoppt wurde, ist die Diskussion ums Spritzchen für mich vorerst hinfällig geworden - und liegt nun zusammen mit der Plörre sprichwörtlich auf Eis. :Handkicker:
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#20
Wimmel, jetzt verstehe ich dich gar nicht mehr. Eben noch habe ich gelesen, dass wir nicht gemeinsam die Welt retten müssen, es genüge schon, wenn ich mich ändere, dann sei meine Welt gerettet. Aber in deinen obigen Ausführungen widersprichst du dir selbst.

Meine Tochter ist überzeugt, dass dies Virus ihr nichts anhaben kann. Aus diesem Grund lehnt sie fast als einzige die Impfung ab. Also müsstest du auch hier sagen, dass es allein auf sie ankommt, ob das Virus für die anderen gefährlich ist. Nach ihrer Überzeugung muss das Virus also für niemanden gefährlich sein, also, in ihrer Welt gibt es gar keine Pandemie. Wofür dann die Impfung?
Es ist zu kompliziert für mich. Es gibt ja nur in meiner Welt die Pandemie. Auf meine Überzeugung kommt es an. Wenn ich annehme, dass die Entscheidung meiner Tochter richtig war, muss das keine Auswirkungen auf die anderen haben. Anscheinend sehe ich das Virus für viele andere als gefährlich an, für mich allerdings nicht, ich will mich ja auch nicht impfen lassen.

Ich glaube, ich verlasse mich lieber auf mich selbst.

Ich wünsche euch trotzdem alles Gute und gute Kreationen!
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#21
(15.03.2021, 18:08)Wimmel schrieb:
(13.03.2021, 08:14)Tash schrieb: Unterm Strich bedeuten diese Gedanken, dass man verpflichtet wäre, andere Menschen vor ihrem eigenen Glauben zu schützen. Das kann es ja wohl nicht sein.

Oh, das kann es sehr wohl sein. Bedeutet nämlich, daß ich - offenbar im Gegensatz zu Dir - zum Bleistift nicht tatenlos dulden würde, wenn ein weibliches Familienmitglied oder eine gute Freundin vor meinen Augen von einem Gestörten ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt würde. Obwohl sie diese Situation durch ihre Glaubenssätze mit verursacht hätte.

Offenbar im Gegensatz zu mir? :Kopfkratz:

Möchtest du mich jetzt mittels eines ziemlich fragwürdigen Vergleichs samt provokanter Unterstellung tatsächlich als asozial hinstellen, weil ich die Verpflichtung negiere, für die Glauben anderer verantwortlich zu sein oder sie davor beschützen zu müssen?


Zitat:Wenn man es genau nimmt (und ohne daß sich der betreffende Personenkreis dessen bewusst ist) tun z.B. Polizisten, Anwälte, Ärzte, Psychologen, Rettungssanitäter, Feuerwehrkräfte, Katastrophenhelfer den lieben langen Tag nichts anderes, als Leute vor ihren Glaubenssätzen zu beschützen bzw. zu versuchen, durch destruktive Glaubenssätze angerichtete Schäden wieder zu kitten. Mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Was sie aus eigenem Antrieb und eigenen Gründen tun, und ganz bestimmt nicht deshalb, weil sie - vor ihrer Berufswahl oder außerhalb davon - dazu verpflichtet wären.

Zitat: Denn wie kommst Du darauf, daß die Leute mit den förderlichen Glaubenssätzen überhaupt geschützt werden müssen? :zwinker:


:Kopfkratz: Wo ging es um förderliche Glaubenssätze?

Ich hatte geschrieben, dass es nicht sein kann - und zwar im Hinblick auf Seths Lehren nicht sein kann - dass man dazu verpflichtet wäre, andere Menschen vor ihrem Glauben zu schützen. Auch habe ich geschrieben, dass eine ernsthafte Sorge um deren Gesundheit gemäß Seth alles andere als einen Schutz darstellt. Daraus abzuleiten, dass ich der Ansicht wäre, man müsste Leute mit förderlichen GS schützen .... diesem Schluss kann ich nicht mal im Ansatz folgen, sorry.


Zitat:Um aber beim eigentlichen Thema zu bleiben, damit nicht wieder geschoben werden muss: Auch würde ich mein direktes Umfeld nicht ins offene Messer laufen lassen, indem ich - putzmunter aber immer noch als Virenschleuder fungierend - durch mein familiäres Umfeld aerosoliere.


Ich frage mich gerade, was hier im Moment tatsächlich das "eigentliche Thema" ist. Aber egal.

Ich sehe durchaus einen Unterschied darin, mich nicht zu einer Impfung verpflichten zu lassen und darin, mich fröhlich unters Volk zu mischen, während ich eine ansteckende Krankheit habe. Wen lasse ich durch ersteres "ins offene Messer laufen"? Oder wen schütze ich allein dadurch, mich impfen zu lassen?

So wie du es darstellst, entspricht es quasi vorsätzlicher Körperverletzung an anderen, die Impfung zu unterlassen und macht mich daneben auch noch "offenbar im Gegensatz zu dir" zu einem asozialen Monster, neben dem Vergewaltigungen stattfinden können.

Meinst du wirklich, dass man so sinnvolle Diskussionen führen kann - oder auch nur irgendeine Art vernünftiger Kommunikation? :roll:
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#22
Ich hoffe, dieses Thema mit einem Beispiel wieder in eine versöhnlichere Richtung zu lenken.

Vorab: ich kann beide Sichtweisen verstehen und nachvollziehen. Ich würde aber nicht so weit gehen, den Verzicht einer Impfung mit dem Verzicht der Hilfe eines Menschen in grosser Not zu vergleichen.
Beim Thema Impfung sehe ich Parallelen zu einem Ausflug mit dem Auto.

Nehmen wir an, ich würde stets ohne Gurt Auto fahren. Dies aus der vollen Überzeugung und meinen Glaubenssätzen heraus, dass mir nie etwas passiert. Ich wüsste einfach, dass ich auf den einengenden Gurt verzichten kann.

Doch eines Tages habe ich Kinder…was ist dann? Und ich gehe noch ein Schritt weiter: eines Tages vertrauen mir die Eltern von Freunden meiner Kinder mir ihre Kinder für einen gemeinsamen Ausflug an. Beispielsweise fahre ich mit meinen zwei Kindern und deren zwei besten Freunde für einen Tagesausflug in einen Freizeitpark.

Schon rein aus meinem Gefühl heraus: es wäre absolut unverantwortlich, an diesem Tag sowohl mir selbst, aber erst recht den Kindern nicht den Gurt anzuziehen. Von unserem alltäglichen, 3-dimensionalen Camouflage Standpunkt aus betrachtet, brauche ich ja gar nicht weiter zu erläutern, weshalb so ein Verhalten gemeinhin als unverantwortlich gilt: Man setzt Menschen, gegenüber welchen man eine Verantwortung trägt, unnötig einem Risiko aus. Denn was ist, wenn doch etwas passiert?

Man könnte auch weitere (bewusst krassere) Beispiele bringen, bei denen man schutzbedürftigen Menschen nicht hilft mit der Begründung, dass diese Menschen diesen Weg gewählt haben. Aber soll ich einen Menschen verhungern lassen, weil ihm Brot zu geben seinen «Weg/Glaubenssatz» stören könnte? Oder eben zurück zum Ausflug: soll ich niemandem den Gurt anziehen mit der Begründung, dass wenn etwas passiert, die Beteiligten das so gewählt haben und ihnen ansonsten sowieso auf eine andere Weise etwas geschehen wäre?

Nein, so kann das meiner Meinung nach nicht gemeint sein. Und ich habe Seth an einer Stelle auch so verstanden, dass man mit diesem - ich nenne es zynischem, lieblosem - Denken sich sehr wahrscheinlich in einem nächsten Leben in der Position des Gegenübers wiederfinden könnte, dem eine Hilfestellung verwehrt bleibt und seinem Schicksal überlassen wird.

Man hat immer eine Wahl. Selbst wenn es die unbewusste, telepathische Absicht aller Beteiligten ist, dass an jenem Tag ein Unfall passieren soll: man hat immer die Wahl, seine Mitmenschen vor schlimmeren Folgen als nötig zu schützen. Also ein Stück weit eben vielleicht auch, vor deren eigenen Glaubenssätzen zu schützen.

Wie Wimmel erwähnt hat, gibt es daher ja auch soziokulturell konstruierte, z.B staatliche Institutionen, wie Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser etc. Letztlich haben die Menschen doch solche Institutionen en masse kreiert, sie müssen doch also meiner Meinung nach auch eine tieferliegende Gültigkeit bis zur individuellen Ebene hinunter haben.

So komme ich zurück zur Impfung. Es liegt mir fern, irgendjemanden zu kritisieren, wenn er für sich entscheidet, sich nicht impfen zu lassen. Das ist eine sehr persönliche Angelegenheit und die Freiheit und das Recht, über den eigenen Körper verfügen und selbst entscheiden zu können, ist ein sehr hohes Gut.
Trotzdem erlaube ich mir, in Anbetracht meiner obigen Erläuterungen nachzufragen:

Wenn deine Tochter keinerlei Angst vor dem Virus hat und eine mögliche Ansteckung für sich in Kauf nimmt, woher dann diese Abneigung gegenüber einer Impfung, die letztlich in einer kontrollierten, harmloseren Art und Weise nichts weiter als eine Ansteckung mit dem Virus imitiert? Und in Anbetracht dessen, dass deine Tochter sich scheinbar um ihre Gesundheit keine Sorgen macht: was bewegt sie zu dem Schluss, sich nicht dazu bereit erklären zu können, im Sinne einer Risikominimierung für ihre Mitmenschen (sprich: Gurt) über ihren Schatten zu springen und sich pieksen zu lassen? Wenn ich dich richtig verstanden habe, hat sie einen Beruf, in welchem sie viel in Kontakt zu anderen Menschen steht.

Und falls sie Angst vor der Impfung hat: weiss sie, welche Glaubensätze dahinterstecken?

Beste Grüsse

P.S. man sollte nicht vergessen, dass Impfungen/Medikamente letztlich in Materie gebrachte, kollektive Beliefs sind.
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#23
(16.03.2021, 10:40)Salibou schrieb: Nehmen wir an, ich würde stets ohne Gurt Auto fahren. Dies aus der vollen Überzeugung und meinen Glaubenssätzen heraus, dass mir nie etwas passiert. Ich wüsste einfach, dass ich auf den einengenden Gurt verzichten kann.

Doch eines Tages habe ich Kinder…was ist dann? Und ich gehe noch ein Schritt weiter: eines Tages vertrauen mir die Eltern von Freunden meiner Kinder mir ihre Kinder für einen gemeinsamen Ausflug an. Beispielsweise fahre ich mit meinen zwei Kindern und deren zwei besten Freunde für einen Tagesausflug in einen Freizeitpark.

Schon rein aus meinem Gefühl heraus: es wäre absolut unverantwortlich, an diesem Tag sowohl mir selbst, aber erst recht den Kindern nicht den Gurt anzuziehen. Von unserem alltäglichen, 3-dimensionalen Camouflage Standpunkt aus betrachtet, brauche ich ja gar nicht weiter zu erläutern, weshalb so ein Verhalten gemeinhin als unverantwortlich gilt: Man setzt Menschen, gegenüber welchen man eine Verantwortung trägt, unnötig einem Risiko aus. Denn was ist, wenn doch etwas passiert?

Man könnte auch weitere (bewusst krassere) Beispiele bringen, bei denen man schutzbedürftigen Menschen nicht hilft mit der Begründung, dass diese Menschen diesen Weg gewählt haben. Aber soll ich einen Menschen verhungern lassen, weil ihm Brot zu geben seinen «Weg/Glaubenssatz» stören könnte? Oder eben zurück zum Ausflug: soll ich niemandem den Gurt anziehen mit der Begründung, dass wenn etwas passiert, die Beteiligten das so gewählt haben und ihnen ansonsten sowieso auf eine andere Weise etwas geschehen wäre?

Nein, so kann das meiner Meinung nach nicht gemeint sein. Und ich habe Seth an einer Stelle auch so verstanden, dass man mit diesem - ich nenne es zynischem, lieblosem - Denken sich sehr wahrscheinlich in einem nächsten Leben in der Position des Gegenübers wiederfinden könnte, dem eine Hilfestellung verwehrt bleibt und seinem Schicksal überlassen wird.

Dem muss und werde ich nichts mehr hinzufügen. Wo ich mich textlich in Tollpatschigkeit verzettelt habe, bringst Du es auf den Punkt! Weltklasse! applaus
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#24
Wogegen wir uns wehren, ist die Bevormundung. Ich weiß
erstens, liegt diesem Gefühl der Bevormundung ein Glaubenssatz zugrunde,

zweitens ist es keine direkte Bevormundung, aber in Anbetracht dessen, dass wir demnächst wohl nur eine Art Freiheit genießen können, wenn wir eine Impfung vorweisen können, spreche ich hier von versteckter Bevormundung

drittens ist es gar nicht sicher erwiesen, ob die Impfstoffe wirklich auch ein Schutz der anderen bedeuten oder nur den Verlauf einer eventuellen Infektion mildern

viertens vertraut sie wohl einem so neuen und unerforschten Impfstoff nicht.

fünftens haben wir einen Groll gegen die Pharmaindustrie, die nicht daran interessiert ist an gesunden Menschen, sondern an kranken, die dann kurzzeitig gesund gemacht werden. Am meisten profitiert in dieser Pandemie die Pharmaindustrie. Es gibt aber auch noch weitere Nutznießer.

Ich weiß, Seth würde den Kopf schütteln - zumindest ich arbeite an mir.
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#25
(16.03.2021, 16:34)Wolfsläuferin schrieb: drittens ist es gar nicht sicher erwiesen, ob die Impfstoffe wirklich auch ein Schutz der anderen bedeuten oder nur den Verlauf einer eventuellen Infektion mildern

Auf jeden Fall hättest Du dafür gesorgt, daß sich Deine Lieben nicht vor einer Ansteckung durch Dich fürchten müssten (ok, die noch einfachere Variante: Du behauptest einfach, Du seist geimpft!) Wenn Du jedoch in der beneidenswerten Position bist, nur geliebte Menschen um Dich zu haben, die Deine Meinung hinsichtlich Bevormundung und Pharmalobby teilen. Und Du denen dann auch noch vermitteln kannst, warum sie sich nicht mehr vor Corona zu schützen brauchen, nachdem sie ihre Glaubenssätze entsprechend geändert haben - dann ist die Diskussion sowieso erledigt und Du kannst bedenkenlos um jedes Impfzentrum einen Bogen machen, weil eine Impfung dann weder für Dich noch für Deinen engsten Kreis irgendeinen Sinn ergibt.

Ich bringe jetzt den thematisch relevanten Teil des Beitrages, den ich im Kaffeeklatsch hinterlassen habe, doch auch in diesem Thread. Da ich denke und hoffe, daß dieser Text meinen Standpunkt etwas klarer macht.

(16.03.2021, 15:13)Wimmel schrieb: Mein Beispiel diente dazu, aufzuzeigen, daß es meines Erachtens keinen Unterschied macht, ob es sich um Opfer von Verbrechen oder Opfer von Pandemien handelt: stets sind es die Glaubenssätze, die darüber entscheiden, ob man in die entsprechende Situation gerät. Wo willst Du (in potenziell gefährlichen, scheinbar nicht selbstverschuldeten, Situationen) die Grenze ziehen, an der Du einem geliebten Menschen noch oder schon nicht mehr selbstverständlich beistehst?

Ich habe das krasse Beispiel mit der Vergewaltigung gebracht, weil Tash pauschal meinte, sie sei nicht verpflichtet, andere vor ihren Glaubenssätzen zu schützen. Nur geht es da nicht um Verpflichtungen, sondern um den inneren Drang des Menschen, zu helfen und zu beschützen. Der beim einen Individuum mehr oder weniger ausgeprägt und sicherlich gemäß entsprechender Prioritäten gesetzt sein kann.

Aus diesem Drang heraus wird dann auch die Berufswahl getroffen (wie viele Menschen werden Polizist, Krankenpfleger, Rettungssanitäter, weil sie ernsthaft glauben, diese Jobs würden gut bezahlt oder böten gute Karrieremöglichkeiten?). Selbstverständlich verpflichtet sich ein Mensch für sich persönlich schon vor einer solchen Berufswahl (oder möglicherweise gar vor der jeweiligen Inkarnation?), anderen Menschen zu helfen. Ich glaube nicht, daß man einen der obengenannten Berufe halbherzig ergreift.

Auch ich differenziere hinsichtlich des 'Rettens vor destruktiven Glaubenssätzen': Würde sich ein Verwandter durch das Kettenrauchen langsam aber sicher umbringen, bestünde kein Grund für mich, ihn daran zu hindern. Diese Person geht nicht ahnungslos in jene Situation - sie weiss im Grunde genommen, daß sie gesundheitlich schwerwiegende Probleme riskiert. Es gibt keine Glaubenssätze innerhalb der Massenmeinung, die vermitteln, daß Rauchen gesund ist.

Bei Corona sieht die Situation anders aus, weil fast ausschließlich falsche Informationen über die Natur von Viruserkrankungen in der Öffentlichkeit verbreitet sind. Ein geliebter Mensch, der sich mit COVID-19 infiziert und z.B. den Standard-Aussagen hinsichtlich sogenannter 'Risikogruppen' zwangsläufig Glauben schenkt (weil er es nicht besser weiss), stolpert ahnungslos seinem Schicksal entgegen. Und genau das würde ich schon im Vorfeld verhindern (soweit ich es innerhalb meiner Wahrscheinlichkeit kann), indem ich tätig und mich impfen lassen würde.

Die alternative Hilfe für diese Person wäre, sie über die realitätserzeugende Wirkung von Glaubenssätzen aufzuklären. Was mit Menschen passiert, die entgegen des derzeitigen Mainstream über COVID-19 zu informieren versuchen, haben wir in seiner extremen Form letztes Jahr erlebt: Verleumdungen, Hexenjagden, Zensur, Abkanzeln als Verschwörungstheoretiker, 'Aluhüte'. Aber auch im familiären Umfeld wird niemand von jetzt auf nachher seine Glaubenssätze überdenken und über Jahrzehnte eingeprägte Sichtweisen mal eben in Zweifel ziehen, nur weil ich als vermeintlich 'Erleuchteter' daherkomme. Ganz im Gegenteil. Da ist die sicherlich einfachere, schnellere, direktere Hilfestellung, mich selbst impfen zu lassen - wohl im Bewusstsein, daß ich selbst vor keinem Virus auf dieser Welt geimpft werden müsste, sondern diesen Schritt ausschließlich für andere gehe.

Und um es nochmal zu betonen: Ich bin strikt gegen eine Impfpflicht. Alleine schon, weil diese den falschen Eindruck vermittelt, ein ganzes Volk müsse sich entmündigen lassen, weil es vor etwas zwangsläufig Gefährlichem geschützt werden muss.

Wie Du aber schon in Deinem grandiosen Beitrag erwähnt hast, Salibou: Wenn ich weiß, daß ich die Realität mithilfe meiner Glaubenssätze steuern kann und mir somit weder ein Virus noch ein Medikament hinsichtlich seiner Nebenwirkungen etwas anhaben kann - warum das unbedingte Sträuben gegen eine Spritze, meinetwegen zwei Spritzen, sofern diese den Schutz des familiären Umfeldes verstärken helfen? Selbstverständlich brauchen wir diese Plörre nicht, aber unsere Lieben sind vermutlich dankbar, wenn zumindest wir sie nicht mehr mit Corona anstecken können. Denn die Übertragungsfähigkeit von Viren lässt sich leider nicht von den Überträgern mittels Ändern ihrer Beliefs deaktivieren. Man möge mich mithilfe einer Seth-Aussage bitte korrigieren, wenn ich falsch liege.
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