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HSP
#1
HSP bedeutet Highly Sensitive Person, und anscheinend gibt es immer mehr von solchen Sensitiven. - Wie ich darauf komme? - Wenn ich diesen Test mache https://www.zartbesaitet.net/survey/site...ge&su_id=1 , komme ich auf 100 Punkte von 120 möglichen. Und bei anderen Tests auch. Wenn ich
das Buch "Schon immer anders" von Matthias Wiese lese, welches hauptsächlich aus Interviews besteht, die er mit Hochsensiblen führte, erkenne ich mich absolut selbst wieder in den Aussagen der Interviewten Leute.
Mit dem hier gebräuchlichen Vokabular ausgedrückt, stellen Hochsensible also die Menge der Bevölkerung dar, welche eine Verfeinerung des Bewusstseins erfahren haben. Obwohl ich ja sehr wenig Kontakt zur Aussenwelt habe, welches eines der Merkmale ist, welche HSPler kennzeichnet, freue ich mich doch darüber, dazu zu gehören.
Macht doch mal alle den Test (immerhin sind hier 240 Leute angemeldet), macht ihn ehrlich, ohne zu schummeln und verratet dann hier, wer noch dazu gehört und wie viele Punkte ihr bekommen habt.
Auf gehtz ... applaus :a020:
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
DNdpR, Sitzung 646
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#2
Hallo Apeiron,

die müssen das mit der Punkteverteilung inzwischen irgendwie geändert haben. Ich komme auf 225 Punkte.

HSP Test

Sie haben 225 Punkte

Punkteanzahl von 188 bis 300


Sie sind mit an Gewissheit grenzender Sicherheit hochsensibel. Hochempfindlichkeit beginnt bei 163 Punkten. Je weiter Ihre Punkte-Anzahl über 200 liegt, umso mehr sollten Sie darauf achten, sich nicht in ein Schneckenhaus zu verkriechen. ...


:Kopfkratz:
Organisiert eure Wirklichkeit nach eurer Stärke, organisiert eure Wirklichkeit nach eurem Sinn - für das Spielerische, nach euren Träumen, nach eurer Freude, nach euren Hoffnungen und dann könnt ihr denen helfen, die ihre Wirklichkeit nach ihren Ängsten organisieren. J.R.
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#3
Ich Sensibelchen habe 249 Punkte. :zwinker:

Und ja, ein Schneckenhaus ist leider mein Zweitwohnsitz ... :(

Zitat:Arbeiten Sie daran, Wege und Möglichkeiten zu finden, um in einer Ihnen angenehmen Weise Kontakt mit unterschiedlichen Menschen zu halten.

Das sagt bzw. schreibt sich mal wieder so leicht!
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#4
Na dann versuch es doch einfach mal mit der Maltz-Technik:


Die Maxwell Maltz Technik: Reprogrammierung des Selbstbildes auf Erfolg

1. Nimm dir einige Augenblicke Zeit, dich zu entspannen.

2. Atme einige Male tief durch und achte darauf, wie sich deine Muskeln mehr und mehr entspannen.

3. Jetzt stell dir vor, wie eine andere Version deiner Selbst vor dir steht. Dieses andere „Du" ist das herrlichste Du, das du dir vorstellen kannst – dein wahres Ich. Es strahlt eine fantastische Energie aus, Vitalität, Gesundheit, Lebensfreude, Optimismus.

4. Nimm dir einen Augeblick Zeit, um dich komplett glücklich mit deinem anderen Selbst zu fühlen.

5. Schau dir ganz genau an, wie dieses andere Du steht, sich bewegt, lächelt, atmet und spricht. Wie unterhält sich dein anderes Ich mit anderen Menschen? Schau dir an, wie dein anderes Ich Probleme spielend einfach löst und Ziele erreicht. Dieses wahre Du ist selbstbewusst, motiviert, verdient Liebe, ist vollkommen glücklich und voller Energie.

6. Stell dich jetzt hinter dein anderes Ich.

7. Steig in das andere Ich hinein und verschmelze komplett mit ihm. Du blickst durch die Augen deines wahren, deines authentischen Ichs, du hörst mit den Ohren deines wahren Ichs, und du fühlst wie gut es sich anfühlt als dein wahres Ich zu leben.

8. Beende die Reprogrammierung, in dem du dir einige Minuten Zeit nimmst, in denen du dir deine perfekte Zukunft vorstellst. Sieh dich selbst vor deinem geistigen Auge, wie du mehr und mehr dein „authentisches Selbst" lebst. Du kannst dir sowohl reale als auch fiktive Situationen vorstellen, in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Genieße diesen Tagtraum und stell dir dein Leben genau so vor, dass es absolut perfekt für dich ist.
Organisiert eure Wirklichkeit nach eurer Stärke, organisiert eure Wirklichkeit nach eurem Sinn - für das Spielerische, nach euren Träumen, nach eurer Freude, nach euren Hoffnungen und dann könnt ihr denen helfen, die ihre Wirklichkeit nach ihren Ängsten organisieren. J.R.
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#5
Ja, ist einen bis einige Versuch(e) wert. :zwinker:
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#6
Das ist immer alles mit einer konkreten Vorstellungskraft verbunden. Seit Jahren übe ich mich darin, eine
Visualisierungsfähigkeit zu erhalten, aber was ich bisher hinbekomme, ist ein schwaches, kurzes schwarz/weiß
Bild.
Übrigens habe ich bei dem Test 283 Punkte.
Geändert haben sie nichts an dem Test, die 100 Punkte sind aus dem Ergebnis eines anderen Tests.
Hab mich vertan.
:Verlegen:
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
DNdpR, Sitzung 646
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#7
Jetzt etwas aus dem Buch "Schon immer anders" von Matthias Wiese:

"Ich kann mich vor Gefühlen von "außerhalb" nicht abschotten. ... So kann ich gut gelaunt zu einem Treffen kommen und innerhalb kürzester Zeit gehen die Gefühle des Gesprächspartners auf mich über. Dann spüre ich diese und übernehme die Gefühlslage meines Gegenübers."
S. 47

Ich persönlich würde den Buchtitel ändern in "Schon immer normaler":
Wir Seth-Verwöhnten wissen ja (ich gehe jetzt ganz überheblich einfach davon aus), dass die menschliche Psyche
genau dazu geschaffen wurde, sich in dem (menschlichen) Gegenüber zu spiegeln, aus Gründen der Vereinfachung der Selbsterkenntnis. Von da her sind alle mit HSP vom Prinzip her besser dran als ´die Anderen´.
Da macht mich das anders-Sein eher glücklich als irgend etwas anderes.
(Gibt es hier auch einen sensitiven Smilie? Die beiden hier vielleicht: :Knutscher: ? Aber wer sind die beiden?
Egal; einfach ich und alle die mich verstehen. :a020: )
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DNdpR, Sitzung 646
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#8
Hallo, Ihr Sensibelchen :zwinker:

Ich dachte mir, ich wäre viel "normaler"... Dann der Shock :shock:

HSP Test
Sie haben 277 Punkte


... dabei habe ich noch moderat bei Fragen geantwortet, wo es um die Wahrnehmung anderer Menschen ging - alle diese Fragen sind hochspekulativ und zielen mehr auf das Ego. Wer kennt schon, wie "reich" das Innenleben anderer Menschen ist? Was ist "reich"? Jeder hat doch andere Empfindungsmuster und Interessen... sagen wir Aufgaben :D

Und Ap, ich gehe nicht davon aus, daß die menschliche Psyche dazu geschaffen ist, sich in den Gegenüber zu spiegeln. Das ist mehr eine Ego-Funktion, die Spiegelung der Stimmungen - das heißt, daß jeder von uns diejenigen Gefühle des Gegenübers wählt zu "erkennen", die zu seiner eigenen Brille passen... pardon, zu seiner Haltung. Also zu das, was ihm Kontinuität oder Sicherheit der eigenen "Identität" verspricht.

Und nun die Hit-Frage: Was bedeutet Erfolg für einen hochsensiblen Menschen?
Wenn ihr Menschen wüsstet und glauben könntet, dass allein eure Gedanken euer Leben ausmachen, dann wüsstet ihr, welche Freiheit euch zustünde!
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#9
(03.10.2018, 06:53)Adjany schrieb: Und Ap, ich gehe nicht davon aus, daß die menschliche Psyche dazu geschaffen ist, sich in den Gegenüber zu spiegeln.
...
Das ist mehr eine Ego-Funktion, die Spiegelung der Stimmungen - das heißt, daß jeder von uns diejenigen Gefühle des Gegenübers wählt zu "erkennen", die zu seiner eigenen Brille passen... pardon, zu seiner Haltung. Also zu das, was ihm Kontinuität oder Sicherheit der eigenen "Identität" verspricht.

Wenn du selbst davon ausgehst, dann ist es für Dein persönliches Universum richtig. Ich habe andere Erfahrungen gemacht.
Zudem, selbst wenn es "mehr eine Ego-Funktion" sein sollte, gehört das Ego auch zur menschlichen Psyche; daher widersprichst du dir hier selbst.
Zudem, wenn "jeder von uns" nur diejenigen Gefühle im Gegenüber erkennt, die zu seiner zur Zeit gültigen Haltung passen, so ist dies auch eine Art von Spiegel der eigenen Gefühlslage, und somit stimmst du mir hier eher zu, als dass du mir widersprichst.

"Ihr erschafft euer physisches Universum und eure persönliche Umwelt gemäß euren inneren Erwartungen, denn sie spiegeln auf perfekte Weise die tiefsten Bereiche eurer inneren Realität."
Seth, Sitzung 253
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
DNdpR, Sitzung 646
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#10
(03.10.2018, 17:32)Apeiron schrieb: "Ihr erschafft euer physisches Universum und eure persönliche Umwelt gemäß euren inneren Erwartungen, denn sie spiegeln auf perfekte Weise die tiefsten Bereiche eurer inneren Realität."
Seth, Sitzung 253

Und immer wieder ignoriere ich diese so derart essentielle Aussage Seths. Die Aussage, ohne deren Verinnerlichung gar nix anders wird! Jetzt reichts, dieser Satz kommt nun gerahmt an meine Wand (und in meine Signatur, frei nach dem Motto: erst da unten lesen, dann nochmal nachdenken, was es obendrüber zu jammern gibt) - wenn der Bub es anders nicht lernt! :dodgy:
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#11
(03.10.2018, 17:44)Wimmel schrieb: Jetzt reichts, dieser Satz kommt nun gerahmt an meine Wand (und in meine Signatur, frei nach dem Motto: erst da unten lesen, dann nochmal nachdenken, was es obendrüber zu jammern gibt) - wenn der Bub es anders nicht lernt! :dodgy:

Fein gemacht!!! :a020: (Wenn ich´s denn richtig verstanden habe. :Kopfkratz: )

Jetzt noch wat aus dem "Schon immer anders" Buch, Seite 128:
"... würde ich vereinfacht sagen, dass ich viel besser ... erfasse, was um mich herum passiert. Dass mich Lärm krank macht, ... Dass ich alles, was an ... Sinneseindrücken auf mich einprasselt, nicht filtern und "abprallen" lassen kann. Und dass mein Gehirn dann einfach "abschaltet", auf Durchzug stellt und ich dann weder zuhören noch mich auf irgendetwas konzentrieren kann. Bildlich dargestellt, ist es wie eine Jalousie, die dann runter geht.
Keiner bekommt die Jalousie wieder hoch, selbst ich nicht."

Das ist bei mir auch so; bei visuellen Überlastungen, da reicht schon aus, wenn ich beim Zugfahren aus dem Fenster sehe, oder an einer Bushaltestelle aussteige, drückt mein Gehirn den NOT-AUS-Knopf, und ich bin für einige Minuten w.e.c.h. Das nennt man dann Absencen. (Franz. für "Abwesenheit". Wikip. sei´s gedankt!)
Zu Hause geht das ja noch, doch an der Bushalte zwischen den ganzen Leuten war das nach dem Bemerken der Absence, als ohne Unterbrechung ein anderer Bus vor mir stand, nicht so lustig.

Seite 129:
"Als einzig Positives kann ich der Hochsensibilität abgewinnen, dass ich gelernt habe, auf mein Bauchgefühl zu hören, wenn es um Entscheidungen geht. Diese werden quasi auf einer anderen Ebene getroffen, mehr erfühlt als sachlich entschieden."

Ist das nicht schön?! Die Frau, die das hier geschrieben hat, braucht Seth nicht zu lesen; sie hat "es" erfühlt!
Einer der schönsten Sätze für mich in dem Buch. Stumpfsinniges Mittelalter Adé! :mrgreen:
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
DNdpR, Sitzung 646
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#12
(03.10.2018, 19:06)Apeiron schrieb: Seite 129:
"Als einzig Positives kann ich der Hochsensibilität abgewinnen, dass ich gelernt habe, auf mein Bauchgefühl zu hören, wenn es um Entscheidungen geht. Diese werden quasi auf einer anderen Ebene getroffen, mehr erfühlt als sachlich entschieden."

Oh, ich schätze, Hochsensibilität hat noch mehr Positives zu bieten. Gesteigerte Empathie beispielsweise - ganz wichtig in einer Zeit, in der jeder nur noch dumpf auf sein Smartphone glotzt und ansonsten gar nix mehr von seiner Umwelt mitbekommt. Da ist jemand, der einem wirklich zuhört und mitdenkt in etwa so häufig wie ein ganzer Pottwal in einer Ölsardinendose.

Die ganze Entwicklung wird irgendwann an einen Punkt gelangen, an dem selbst dem Merkbefreitesten klar wird, daß sich echte Freundschaft nicht über 'Gefällt mir' herbeiklicken läßt. Und dann kommt unsere Zeit! :a020:

Aber warum so lange warten, bis sich 'dort draußen' was verändert? Ziehen wir uns die Menschen, die unsere Empathie zu schätzen wissen, doch einfach jetzt in unsere Wahrscheinlichkeit!

Richard Bach, Illusionen:

Zitat:Sei nur wer du bist, sei ruhig und klar und hell. Ganz von selbst und während wir uns strahlend offenbaren, sollten wir uns jeden Augenblick fragen ob wir genau dies wirklich tun wollen und es nur dann tun wenn die Antwort Ja ist. Das weist ganz von selbst all diejenigen zurück, die nichts von dem was wir sind erlernen können, und wird die anziehen, die glauben sie könnten etwas lernen und von denen auch wir etwas lernen können.

Unglaublich, daß Herr Bach nur mal kurz bei Jane Roberts vorbeigeschaut hat...

(03.10.2018, 19:06)Apeiron schrieb: Fein gemacht!!! :a020: (Wenn ich´s denn richtig verstanden habe. :Kopfkratz: )

Keine Sorge. Passt! Oder um es erneut mit Richard Bach zu schreiben:

Zitat:Du möchtest dich von all dem, was dich zurückhält lösen: Autorität, Routine, Langweile, Schwerkraft. Was du nicht erkannt hast ist dass du schon frei bist, immer frei gewesen bist.

- Richard Bach: Illusionen
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#13
Hallo zusammen,

ich hab' 233 Punkte. Nett gemacht, der Test.

Was mir gerade noch so im Kopf herumgeht: Ich hätte einige Fragen vor vielen Jahren ganz sicher noch viel deutlicher Richtung sensitiv beantwortet. Ich habe mich aber in einigen Bereichen ganz bewusst abgehärtet, und deswegen diesen score sicher abgesenkt. Vielleicht wäre es gut, den Test alle paar Jahre zu wiederholen oder ggf. so auszufüllen, wie er damals zu beantworten gewesen wäre... :mrgreen:

Euer
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#14
Also ich habe jetzt 5 verschiedene Tests gemacht, mit dem Durchschnittz - :mrgreen: - ergebnis 86% vom
Maximalwert.
Wenn ich die Tests so ausfülle, wie ich mich vor 10 Jahren gefühlt habe, wäre der Wert (bestimmt) noch höher.

Die philosophischen Aussagen in den R. Bach Büchern haben es in sich! Daran kann man noch ein Stück wachsen. :a020:
Und "unsere Zeit" ist schon da! Sonst wären wir nicht hier.
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
DNdpR, Sitzung 646
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#15
Aus dem Buch "Schon immer anders", Seite 164:
"Wir hochsensiblen Personen haben jeden Grund dafür, selbstbewusst zu sein. Die Welt lebt von dem, was wir machen: Musik, Literatur, Theater, Film, Bilder etc. Ich bin der festen Überzeugung, die Menschen hätten sich schon lange gegenseitig ausgerottet, gäbe es nicht die Hochsensiblen, die einfach, indem sie in ihrer stillen Art anwesend sind, ausgleichend und friedensstiftend wirken.
...
Für eine hochsensible Person ist nun einmal die Ausrichtung auf das Unsichtbare das Wichtigste im Leben.
...
In meiner Wahrnehmung steuert die ganze Welt auf den Burnout zu, weil das lebensspendende Seelische immer mehr verdrängt wird von der materiellen Gier des Kapitalismus. Und so kommt uns hochsensiblen Personen darin die wichtige Rolle zu, der sogenannten Realität die wahre Wirklichkeit des Seelischen entgegenzusetzen."

Seite 163, Zitat nach Konstantin Wecker:
"Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind."

Seite 158:
"Lebe deine Träume, folge deiner inneren Stimme, Deiner Begabung ohne Rücksicht darauf, was andere dazu meinen."

Dem ist meinerseits nichts mehr hinzuzufügen.
Auf dass wir unser Selbstwertgefühl feiern, ohne überheblich zu werden. Prost! :a020: :mrgreen:
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#16
Kleiner Nachtrag:
Meine Hochsensibilität erkenne ich u. A. daran, dass ich Ereignisse spüre, die an (den verschiedensten) Orten
stattgefunden haben:
Hinter den Externsteinen gibt es einen See, dahinter einen Wald. Gleich am Eingang des Waldes eine hohe,
runde Felswand, nach innen gewölbt. Ein perfekter Platz zum Feiern (und so). Dort spürte ich eine starke Energie.

Hier vor Ort im Wald, auf einer Berg(Hügel)kuppe, habe ich immer das Gefühl beobachtet zu werden. Hier vor Ort war im 2. Weltkrieg mächtig was los, wie man an den ganzen Kratern, meist 2-3 Meter im Durchmesser
sehen kann.

Dann gibt es hier tief im Wald einen Aussichtsturm, von dem schon einige lebensmüde Menschen runter gesprungen sind. Wenn ich dort oben stehe, spüre ich die Verzweiflung dieser Menschen. Drei mal war ich jetzt
dort und muss sagen, dass ich da nicht wieder hin will.

In einer sehr alten, still-gelegten Kapelle gab es mal eine Party. Ich ging mit der Erwartung hinein, dass es fröhlich werden würde. Statt dessen bin ich beim Übertreten der Schwelle fast zusammengebrochen. Ich konnte nur noch gebückt gehen und bekam schlagartig Depressionen. Alle um mich herum feierten ausgelassen, während ich mich mühsam zum Ausgang schleppte. - Mit dem Übertreten der Schwelle nach draußen war alle Belastung schlagartig weg! - Die Verwunderung war natürlich groß! Dann drehte ich mich um, ging einen Schritt zurück in das Gebäude hinein, und hatte Mühe überhaupt stehen zu bleiben. Dann wieder einen Schritt nach draußen, und ich fühlte mich wieder frei, leicht und unbeschwert. - Was mir noch übrig blieb war der Weg zum Auto, um wieder nach Hause zu fahren.

Die Geschichte mit dem Spüren und Erleben des inneren Sinnes habe ich ja schon an anderer Stelle erzählt.
(Das Erblicken der Kiefer im Wald und das Erleben des inneren Sinnes der Expansion.)
Das hier Erzählte ist NICHT übertrieben dargestellt!

Wer hat auch solche Erlebnisse gehabt? Los, erzählt mal!
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DNdpR, Sitzung 646
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#17
Einen noch:
Ich spüre immer (!) die Gefühlslage hinter Geschriebenen. Egal ob getippt oder handschriftlich, ich spüre immer
genau das, was der, der schreibt, in dem Moment fühlt. Auch egal was geschrieben wird; seien es Beiträge hier, oder ein Roman, wo ich dann fühle, ob der/die Schriftsteller/in Langeweile hatte oder Spaß am Schreiben, sei
es ein fachspezifisches Buch wie die drei Bände "Kapital" von Marx, wo ich gefühlt hatte, wann Karl an einer Krankheit litt und trotzdem geschrieben hatte, usw.
Und so gehtz mir. ...
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
DNdpR, Sitzung 646
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#18
(05.10.2018, 13:59)Apeiron schrieb: Wer hat auch solche Erlebnisse gehabt? Los, erzählt mal!

Ich hatte neulich ein interessantes Erlebnis. Ich saß im Wald auf der Bank. Der einzige Weg an der Stelle geht geradeaus an der Bank vorbei und erstreckt sich beidseitig relativ weithin geradeaus. Es gibt an dem Weg auch keine Abzweigungen oder Trampelpfade (zumindest keine, die mir bekannt wären). Wenn sich also nicht gerade jemand lauthals hinter oder vor mir durchs Gestrüpp schlug, musste er zwangsläufig an mir vorbei. Wetter: heiß, absolut windstill.

Ich hockte da völlig entspannt herum - und wurde plötzlich von einer Wolke eines extrem wohlriechenden Damenparfüms eingehüllt. So mir nichts Dir nichts. Ich schaute mich um. Kommt da jemand? Nö. Woher auch, ohne die Person schon von Weitem zu bemerken?

Nach einigen Sekunden hatte sich der Duft ebenso schnell verflüchtigt wie er aufgetreten war.

Ich saß noch etwa 15 Minuten da, als ich von Ferne eine (wie sich beim Näherkommen heraustellte: ziemlich attraktive) Lady in meine Richtung joggen sehe. Den Rest könnt Ihr Euch vielleicht denken: Als die Joggerin an mir vorbeilief, streifte mich exakt der Parfümgeruch, den ich ca. 15 Minuten (!) vorher so intensiv wahrgenommen hatte. Und nein, es befanden sich keine Blumen, Sträucher, Büsche in der Nähe, die entsprechend intensiv rochen. Außerdem war es absolut windstill. Wie sollte der Duft dann überhaupt zu mir getragen werden? Zumal er nur zweimal auftrat: als ich ihn plötzlich roch und als die Joggerin vorbeilief.

Das mit den 15 Minuten weiß ich deshalb, weil ich 90 Minuten später noch einen Termin hatte und regelmäßig auf die Uhr geblickt hatte, um rechtzeitig zuhause zu sein.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich die Joggerin über den Geruchssinn vorausgeahnt hatte. Oder aber in dem Moment ganz kurz einen derart feinen Geruchssinn hatte, daß ich die Lady bereits riechen konnte, bevor sie auch nur annähernd sichtbar war.

Wenn ich jetzt schon schöne Frauen auf große Entfernung im Wald riechen kann (oder war sie sogar noch zuhause, als ich sie witterte?), habe ich meinen Horizont ausnahmsweise mal sinnvoll erweitert. :-P

Leider wars bis dato das erste und letzte Mal, daß ich diese Erfahrung gemacht habe.

Die junge Frau habe ich übrigens vorgestern wieder gesehen, aber dieses Mal nicht schon im Voraus gerochen. :Kopfkratz:

(05.10.2018, 14:39)Apeiron schrieb: Einen noch:
Ich spüre immer (!) die Gefühlslage hinter Geschriebenen. Egal ob getippt oder handschriftlich, ich spüre immer
genau das, was der, der schreibt, in dem Moment fühlt.

Und was fühle ich gerade? Schreibe jetzt nicht, ich würde im Moment sehnsuchtsvoll an schöne Joggerinnen denken! Ganz so einfach mache ich es Dir nicht! :mrgreen:
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#19
Dein Bericht ist nicht mit genügend Emotionalität versehen, als dass ich da viel beim lesen merke. Außer
natürlich Konzentration. Und es entlastet Dich und ich kann dir jetzt nicht vorwerfen, mit großer Emotionalität
auf Joggerinnen zu warten. (Scherz beiseite... :Handkicker: )
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
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#20
(03.10.2018, 06:53)Adjany schrieb: Und Ap, ich gehe nicht davon aus, daß die menschliche Psyche dazu geschaffen ist, sich in den Gegenüber zu spiegeln. Das ist mehr eine Ego-Funktion, die Spiegelung der Stimmungen - das heißt, daß jeder von uns diejenigen Gefühle des Gegenübers wählt zu "erkennen", die zu seiner eigenen Brille passen... pardon, zu seiner Haltung. Also zu das, was ihm Kontinuität oder Sicherheit der eigenen "Identität" verspricht.

Ich bin wohl immer noch nicht so bewandert in diesen Themen, und so brauche ich mal wieder Hilfe von Seth und Jane:
"DWzuSeth", Seite 133, Seth in Sitzung 25:
"Eine eurer Hauptschwierigkeiten besteht darin, daß ihr als Beweis nichts akzeptiert, was nicht in der einen oder anderen Weise durch die äußeren Sinne wahrnehmbar ist. Das heißt, ihr seht keine Erfahrung als gültig an, solange sie nicht in ihrer Existenz als physische Tarnungsrealität demonstriert werden kann."

Seite 136:
"Das Ego versucht, sich von der inneren Realität abzusondern."
Und da Gefühle eindeutig zur inneren Realität gehören, müssen wir "das Ego Flexibilität lehren, so daß es uns die nötige Unterstützung und doch auch Freiheit gewähren kann." (Seite 137)
Denn: "Das Ego kann euer Herz nicht zum Schlagen bringen."" (Seite 151)
Deshalb sind Egozentriker immer gefühlskalt und haben mit Empathie nichts am Hut, bzw. Herz.
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
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#21
(06.10.2018, 06:30)Apeiron schrieb: Und es entlastet Dich und ich kann dir jetzt nicht vorwerfen, mit großer Emotionalität
auf Joggerinnen zu warten. (Scherz beiseite... :Handkicker: )

Das Problem wäre bei einer Joggerin im konkreten Fall dann nicht das Warten ... sondern das Hinterherkommen. :zwinker:
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#22
:mrgreen::groehl:mrgreen:
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
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#23
Nochmals Maxwell Maltz:

"Das Buch, was sich empfohlen habe, wird von großem Nutzen sein (Psycho-Cybernetics). Früher wäre es jedoch keineswegs so hilfreich für euch gewesen, denn ihr hättet es
nur auf eine oberflächliche Weise akzeptiert.
Vieles von der inneren Bedeutung hättet ihr nicht aufgenommen. Ihr hättet es als oberflächliches Buch betrachtet, weil ihr die darunterliegenden Dinge nicht verstanden hättet. Das bedeutet ganz offensichtlich, dass man auf einer bestimmten Entwicklungsstufe sein muss, bevor die vom Autor vorgeschlagenen Techniken von irgendwelchem Nutzen sein werden.
An eurem Punkt der Entwicklung werden sie nun außerordentlich hilfreich sein, und lasst euch von ihrer scheinbaren Einfachheit nicht täuschen. Das bedeutet natürlich auch, dass der Autor nicht viel von dem weiß, was zuerst geschehen muss, bevor seine vorgeschlagenen Techniken funktionieren werden.
...
Die im Buch angegebenen Schritte, um die Hilfe des inneren Selbst zu aktivieren, sind hervorragend. Vergewissert euch, dass eure Vorstellung von Erfolg nicht nur finanziell ist oder sich übermäßig mit dem Erwerb von materiellen Objekten beschäftigt, die ihr jetzt nicht habt."

Seht, aus "Die persönlichen Sitzungen", Sitzung 378, S. 88
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
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#24
"DpS", S. 89:
"Nochmals, die im Buch erwähnten Methoden sind hervorragend; sie dienen als anwendbare Prozesse, um eure Fähigkeiten freizusetzen. Ihr werdet beide buchstäblich über die Verbesserung eurer Situation überrascht sein, wenn ihr den Anweisungen des Buches folgt, zusammen mit meinen Varianten und Vorschlägen. Einmal mehr: Diese Methoden hätten in der Vergangenheit für euch nicht funktioniert.
Hier wurde viel Arbeit geleistet, wie ihr seht. Der Autor erkennt nicht, wie viel notwendig ist, bevor seine Methoden die Wirkung zeigen, die er erwartet. Du konntest in letzter Zeit an dein Unterbewusstsein herankommen und vernünftig mit ihm sprechen, weil wir durch das Pendel und durch unsere Sitzungen fähig waren, den ungewissen Zustand, in dem es sich befunden hat, zu entwirren. Das ist der Punkt, der vom Autor verpasst wurde."

S. 94:
"Gib uns einen Moment. (Pause.) Lass mich den Standpunkt des Autors betonen: Lege deine Ziele fest. Beschäftige dich jedoch nicht allzu sehr mit den Methoden, mit denen sie erreicht werden können, denn das innere Selbst wird sich um diese Methoden kümmern. Achte jedoch aufmerksam auf intuitive Signale und Gedanken, die zu dir kommen."
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#25
Der vom Autor verpasste Punkt der Entwirrung des Unterbewusstseins bezieht sich im Fall von Robert Butts auf immer noch vorhandene Identifikationen mit dem Vater und seinen Bezug zum Geld und anderer Bezüge / Angelegenheiten und Überzeugungen, die Rob unbewusst übernommen hat.
Wenn man lernt mit dem Pendel zu arbeiten und lernt die richtigen Fragen zu stellen, wird einem über das eigene Leben einiges klar.
(Als Seth hielt Jane ihre leere Bierflasche hoch. Ich holte eine andere aus dem Kühlschrank und füllte ihr Glas.) "Wir müssen ihn bei Laune halten."
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